Bundeswehr raus aus den Schulen und BAK AuF-Treffen


Auch unsere Arbeitskreise erwachen aus dem Winterschlaf. Als erstes erwacht die AG „Bundeswehr raus aus den Schulen“. Sie trifft sich im Anschluss an die LL-Demonstration (15.Januar) um 15 Uhr in der Bundesgeschäftsstelle, um die Kampagne und den Aktionstag 2011 auszuwerten, zu kritisieren oder auch zu loben. Natürlich soll auch gemeinsam erarbeitet werden, wie wir die Kampagne 2012 weiterführen wollen, welch wichtigen Termine es 2012 geben wird und wie wir uns an dem Fachgespräch der Bundestagsfraktion der Linken zu diesem Thema beteiligen können.

Auch der BAK AuF ist aus der Winterpause zurück und trifft sich am 28. und 29. Januar, ebenfalls in der Bundesgeschäftsstelle. Auf der Tagesordnung stehen hier vor allem die Vorbereitung des Seminars des BAK im Frühjahr und Diskussionen über aktuelle außenpolitische Themen. Für Schlafplätze und die Versorgung mit Essen und Trinken wird gesorgt, dafür wäre es allerdings praktisch, dass ihr euch unter BAK-AuF@gmx.de anmeldet, wenn ihr kommt.

 

Austausch mit unserer Schwesterorganisation in Polen

Leider etwas kurzfristig und doch sehr interessant: Unsere Schwesterorganisation in Polen hat eine Veranstaltung für einen Austausch zwischen unseren Organisationen vorbereitet. Diese wird voraussichtlich vom 19. -26. Februar in Szklarska Por?b stattfinden. Alle Teilnehmer werden dann in Ministerien aufgeteilt und erarbeiten und verwalten ein paar Tage lang zusammen mit unseren polnischen GenossInnen ein Land nach unseren Vorstellungen. Um eine Konversation und Zusammenarbeit zu ermöglichen, sollten die TeilnehmerInnen Englisch sprechen können.

Die Anfahrt und alles weitere werden gemeinsam organisiert. Wir versuchen die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung zu stellen, dass der Eigenbetrag auf 50€ begrenzt bleibt.

Der Termin ist noch nicht zu 100% fest, bei Änderungen werdet ihr aber informiert. Wenn ihr Interesse daran habt teilzunehmen (sicherheitshalber auch, wenn ihr an dem genannten Termin keine Zeit hättet), meldet euch beim BAK Internationales oder schreibt eine Mail an: adrian.furtwaengler@linksjugend-solid.de

Dresden? Nazifrei!


Am 18. Februar will der braune Mob wieder durch Dresden marschieren und wir werden das verhindern!
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und ihr könnt euch beteiligen. Am 18.01. ist der bundesweite Aktionstag, an dem kräftig plakatiert werden soll. Das Material kann beim Dresden-Nazifrei-Bündnis bestellt werden: www.dresden-nazifrei.com

Außerdem gibt es wieder eine Foto-Aktion zur Mobilisierung - einfach Fotos vom Plakat an allen möglichen Orten an mobi@dresden-nazifrei.com schicken. Aufgrund der massiven Repression gegen angebliche RädelsführerInnen lautet das Motto auf den Aktionen: Flagge zeigen! Bringt eure Lieblingsflagge mit nach Dresden (vom Fußballverein bis zum Regenbogen) und macht eine Verfolgung unmöglich und lächerlich.
Wenn ihr plant, einen Bus nach Dresden zu organisieren und Unterstützung braucht, meldet euch bei uns.
No Pasaran!

Frisch aus der Druckpresse - neues Material!



In den letzten Wochen wurden fleißig neue Materialien erstellt, die ihr nun bestellen könnt. Hervorheben wollen wir den neuen Image-Flyer, ein chices kleines Heft, in dem der Jugendverband, sein Selbstverständnis und seine Positionen in prägnanten Themenfelder (Antifa, Ökologie, Bildung uvm.) vorgestellt werden. Perfekt geeignet, wenn ihr Interessierten einen Überblicksflyer statt zehn verschiedene geben wollt.
Außerdem gibt es den Wandkalender für 2012, einen neuen Flyer gegen Überwachung von Staat und Wirtschaft, wieder unseren roten Pfeil als Ansteck-Pin, sowie unsere Fahnen auch in größerer Variante. Außerdem sind neue Pullis und Stoffbeutel in der Produktion - dazu später mehr!

Bestellen könnt ihr wie immer per Mail an: versand@linksjugend-solid.de
(Gedrucktes ist kostenlos. Bitte euren Wunsch genau und mit Größenordnung angeben.)

„Sicherheitskonferenz“ in München, 3- 5. Februar


Am ersten Februarwochenende werden sich wieder hunderte Verteidigungs- und Außenminister, Militärs und Rüstungsindustrielle zur Münchner Sicherheitskonferenz zusammenfinden. Unter dem Deckmantel der Sicherheits- und Menschenrechtspolitik werden neue Kriegsstrategien und das militärische Agieren in internationalen Krisengebieten diskutiert und geplant. Wir rufen gemeinsam mit der Friedensbewegung dazu auf, gegen diese Kriegspolitik, gegen die Militarisierung nach innen, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Machenschaften der Rüstungsindustrie zu demonstrieren. Daher: Am 4. Februar nach München!

Die Demonstration des Aktionsbündnisses gegen die Sicherheitskonferenz beginnt um 13 Uhr am Stachus.

 

Projektideen für 2012 und Buko-Gestaltung

Inzwischen kommen die ersten Ideen auf, welche Themen 2012 gemeinsame Schwerpunkte oder Initiativen des Jugendverbandes sein könnten. Im BSPR wurden bisher der 20. Jahrestag der Pogrome in Rostock-Lichtenhagen im August, die Krisenproteste mit möglichen Aktionen in Frankfurt im Frühsommer und inhaltliche Aktivitäten zu Nachhaltigkeitskritik diskutiert - einen weder vollständigen noch objektiven Überblick erster Ideen und Gedanken dazu findet ihr hier.
Auch über die Gestaltung des Bundeskongresses wird fleißig diskutiert - wollen wir die Anträge in AGs diskutieren, sollen die Berichte der Gremien ausgestellt statt vorgelesen werden und was soll das ganze überhaupt, oder: Was muss ein Buko leisten, damit ihr in erfolgreich findet? Das wollen wir in den nächsten Monaten gemeinam weiter diskutieren, unter anderem am Freitagabend auf der Winterakademie. Wer mitdiskutieren und mitentwickeln will, kann sich per mail an buko_neu_denken-subscribe@lists.linksjugend-solid.de auf den Verteiler eintragen. 

 

Seminar in Halle: Staatskritik


Wird die Krise so merkbar wie im Herbst 2011, wird von den verzweifelten Kritiker_innen von „Occupy“ bis Linkspartei der Staat in Anschlag gebracht. Gegen die „Diktatur der Banken und Konzerne“ soll er retten, was zu retten ist: Sichere Arbeitsplätze, gerechte Löhne, würdige Renten. Der Staat gilt als naturgegebenes und übermächtiges Gegenstück zur Ökonomie. Wer „Politik machen“ will, geht mit einer Partei ins Parlament oder stellt mit der Antifa-Ini einen Projektantrag.

Doch Marx hat keine Kritik der Ökonomie entworfen, sondern eine „Kritik der politischen Ökonomie“. Wer Emanzipation und nicht bloß Arbeitsplätze will, muss nicht nur das Ende der Ausbeutung, sondern auch die Beendigung von Herrschaft wollen – Kritik also auf Staat und Kapital richten.

Das Tagesseminar soll einen ersten Überblick über unterschiedliche Ansätze materialistischer Staatskritik vermitteln: Wie haben Theoretiker_innen, die sich auf Marx bezogen, versucht, den Staat zu erklären und zu kritisieren?

Tagesseminar in Halle

28.1.2012 | Blumenstraße 6 | 10:30 Uhr | Fahrtkosten und eine Übernachtung in der Jugendherberge werden erstattet - meldet euch an!

LL-Wochenende

Zum Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg hat der LV Brandenburg Schlafplätze organisiert, für die ihr euch hier anmelden könnt. Außerdem beteiligt sich der Landesverband Hamburg am Samstag an einem Workshop zu Bundeswehr an Schulen bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt.